TG Aesthetics | Privatärztliche Praxis für minimalinvasive ästhetische Medizin

Botulinumtoxin-Behandlungen

Faltenbehandlung mit Muskelrelaxans (Botulinumtoxin)

Botulinumtoxin ist eines der bekanntesten Verfahren zur Reduzierung von Falten und feinen Linien im Gesicht. Es handelt sich um ein Muskelrelaxans, das gezielt in die betroffenen Bereiche injiziert wird, um die Muskeln vorübergehend zu entspannen. Dadurch verschwinden Mimikfalten, wie z. B. Krähenfüße, Stirn- und Zornesfalten, und das Gesicht wirkt glatter und frischer.

Die Behandlung ist schnell und erfordert keine Ausfallzeit. Die Wirkung hält in der Regel 4 bis 6 Monate an.

Weitere Anwendungsgebiete: Browlift, Bunny Lines, Erdbeerkinn, Gummy Smile, Lip-Flip, Mundwinkel, Nasenspitze, Nefertiti Lift (für eine konturierte Kieferpartie und einen strafferen Hals)

WAS IST BOTULINUMTOXIN?

Botulinumtoxin Typ A – vielen besser als Botox bekannt – ist ein Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Der Name Botulinumtoxin entstand, als der Landarzt Justinus Kerner 1820 erstmals von „Wurstgift“ sprach, lateinisch botulus = Wurst, toxin = Gift.

Er entdeckte damals den Zusammenhang zwischen bestimmten Todesfällen durch Lähmung der Muskulatur und dem Verzehr verdorbener Nahrungsmittel.

Die Wissenschaft kennt bisher sieben Variationen des Botulinumtoxins, die so genannten Serotypen A, B, C, D, E, F und G.

In der Medizin wird vor allem Botulinumtoxin Typ A, das biotechnologisch gewonnen wird, als hochwirksames verschreibungspflichtiges Medikament eingesetzt – und zwar sowohl zur effektiven und sicheren Behandlung von Falten als auch zur Therapie schwerer neurologischer Bewegungsstörungen und krankhaftem extremen Schwitzen unter den Achseln.

Heute ist das Arzneimittel in über 70 Ländern für mehr als 20 verschiedene Indikationen zugelassen.

Da bei den heute aufbereiteten Formen des Botulinumtoxin Typ A der zweite Teil des ursprünglichen Begriffes (toxin = Gift) keine Rolle mehr spielt, sprechen wir von Botulinum.

Durch ständige Aktivität der mimischen Muskeln können sich im Laufe des Lebens in der darüber liegenden Haut Falten eingraben, zum Beispiel Zornesfalten über der Nase, Stirnfalten oder Lachfalten an den Augenwinkeln (als Krähenfüße bekannt).

Da Botox (Botulinum) die Muskelkontraktion durch Blockade des hierfür nötigen Botenstoffes vermindert, führen Botulinuminjektionen in die betreffende Muskulatur zu einer dosisabhängigen Entspannung. Als Folge der Muskelentspannung glätten sich auch die Falten oder verschwinden vollständig, wenn sie noch nicht allzu tief eingegraben waren.

Botox (Botulinum) wird nach der Injektion rasch abgebaut, seine Wirkung hält, je nach injizierter Menge und Patient, einige Monate an.

Aufgrund seines Wirkmechanismus (Muskelentspannung) wirkt Botox (Botulinum) besonders gut bei Falten, die durch häufigen, meist unbewussten Muskelzug entstehen wie zum Beispiel Stirnfalten (entstehen oft beim konzentrierten Gucken) oder auch durch Mimik bedingte Falten (Lachfalten).

Der klassische Anwendungsbereich für Botox (Botulinum) sind Falten des oberen Gesichtsdrittels, also um die Augen und auf der Stirn.

Botox (Botulinum) kann aber auch störende Falten seitlich des Nasenrückens (im englischen „bunny lines“ genannt) oder kopfsteinpflasterartige Grübchen am Kinn glätten.

Neuere Anwendungsbereiche sind stark hervortretende Muskelstränge am Hals oder durch Muskelzug bedingte Falten im Decolleté.

Die sichere Anwendung bei neueren Indikationen ist in der Erprobung.

Zunächst einmal legen Patient und Arzt gemeinsam fest, welche Region und wie stark behandelt werden soll.

Die Injektion erfolgt mit genau geeichten Spritzen und sehr dünnen Nadeln. Dabei können vorübergehend leichte Schmerzen auftreten.

Damit sich an den Einstichstellen keine kleinen Blutergüsse bilden, wird danach noch für einige Minuten „komprimiert“ (d.h. auf diese Stellen fest mit einem Tupfer gedrückt) und eventuell ein bisschen gekühlt.

Ja. Das einzige, was man nach einer Botulinuminjektion sieht, können die kleinen Einstichstellen und selten kleinste Blutergüsse sein, falls feine Hautgefäße verletzt wurden. Diese Veränderungen können auf Wunsch problemlos überschminkt werden und sind spätestens nach wenigen Tagen komplett verschwunden.

In den meisten Fällen tritt der Behandlungseffekt nach 48 – 72 Stunden ein, der maximale Effekt wird nach 1 – 2 Wochen erreicht. Selten kann es bis zum Einsetzen der Wirkung auch länger dauern.

Die Blockade an der Übertragungsstelle zwischen Nerv und Muskel hält in der Regel 4 – 6 Monate. Dann haben sich die durch Botox (Botulinum) bedingten Veränderungen wieder zurückgebildet.

Entsprechend lang bleibt auch das faltenglättende Resultat der Injektion bestehen. Falls erwünscht, kann die Behandlung wiederholt werden.

Die Injektion von Botox (Botulinum) ist bei Konsultation eines erfahrenen Behandler eine sehr sichere und gut verträgliche Methode zur sanften Faltenglättung.

Als Folge der Injektion kann es zu kleinen Blutergüssen oder Schwellungen kommen. Vorübergehendes Unwohlsein, Müdigkeit oder Kopfschmerzen wurden beschrieben (es gibt aber auch viele Fälle, in denen sich nach der Behandlung bereits bestehende Kopfschmerzen bessern). Extrem selten kommt es zu allergischen Reaktionen, Juckreiz oder Hautausschlag.

Extrem selten sind ferner unangenehme Komplikationen wie das vorübergehende Herabhängen von Augenbraue oder Oberlid, oder kurzfristige Sehstörungen. Um diese Risiken weitgehend auszuschließen, sollte die Injektion von einem erfahrenen, gut ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden.

Sämtliche Nebenwirkungen – so wie die Wirkung von Botox (Botulinum) – sind zeitlich beschränkt.

Botulinumtoxin wird seit fast 30 Jahren und in relativ hohen Dosen zur Behandlung krankhafter Muskelverkrampfungen (Spasmen) eingesetzt.

Aus diesen Erfahrungen weiß man, dass Botulinum keine langfristigen Nebenwirkungen hervorruft. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass nach dem Abklingen der  Botulinumwirkung keine bleibenden Veränderungen an den Nerven oder Muskeln resultieren, alles sieht wieder aus wie zuvor.

Die Behandlung von Falten mit Botulinum stellt zwar eine relativ neue Anwendung für das Medikament dar, wird aber ebenfalls bereits seit 1989 durchgeführt, ohne dass je Hinweise für langfristige Nebenwirkungen auftraten.

Wenn vor der Anwendung von Botulinum zur Faltenkorrektur mit der Begründung gewarnt wird, dass keine ausreichenden Erfahrungen über langfristige Therapiewirkungen vorliegen, ist dies also unzutreffend.

Botulinumtoxin ist ein sehr wirksames und dadurch auch potentiell gefährliches Gift.

Eine Vergiftung ist aber, wie bei allen Stoffen, vom Verabreichungsweg und der Dosis abhängig.

Das Bild einer Vergiftung mit Botulinumtoxin, der sogenannte Botulismus, wird bei Aufnahme größerer Mengen in den Organismus (zum Beispiel bei Lebensmittelvergiftungen) beobachtet.

Da bei der kosmetischen Anwendung kleinste Mengen in umschriebene Muskelareale gespritzt werden und dort vor Ort gebunden werden (also gar nicht in den Kreislauf und Gesamtorganismus gelangen), kann eine Vergiftung hierbei nicht auftreten.

Diese extrem geringe, genau bestimmte Menge des Wirkstoffes im Medikament ist zudem hoch aufgereinigt – kein einziges Bakterium, das weiteres Toxin produzieren könnte, ist darin enthalten. Deshalb wird inzwischen der Begriff Botulinum verwendet.

Botox (Botulinum) wirkt nur vorübergehend. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass sich die durch Botox (Botulinum) bedingten Veränderungen nach einigen Monaten komplett zurückbilden.

Nach Beendigung der Wirkung ist weder vom Wirkstoff noch von seinen Effekten an den Nerven etwas nachzuweisen. Da ein ruhig gestellter Muskel aber meist etwas schwächer wird (denken Sie an einen geschienten Arm in Gips), wird oft eher weniger Wirkstoff benötigt, um bei regelmäßigen Anwendungen den gleichen muskelentspannenden Effekt zu erreichen.

Für die kosmetische Anwendung wurde bisher kein Nachlassen der Wirkung bei wiederholten Anwendungen beschrieben.

Aus Sicherheitsgründen wird von einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit abgeraten.

Bei bekannten mit Muskelschwäche einhergehenden Grunderkrankungen (zum Beispiel der Myasthenia Gravis) oder Blutgerinnungsstörungen sollte ebenfalls nicht mit Botulinum behandelt werden.

Zum ersten mal wurde Botox (Botulinum) in der Behandlung des Strabismus (Schielen) verwendet – der Ausgangspunkt für eine Vielzahl weiterer Einsatzgebiete.

Zunächst im Bereich der Dystonien (neurologische Bewegungsstörungen, deren Ursache im Gehirn liegt), dann in vielen anderen Bereichen der Neurologie, z.B. bei Kindern, die durch Infantile Zerebralparese (frühkindliche Hirnlähmung) an Spastiken leiden oder auch bei der Rehabilitation nach einem Schlaganfall.

Als wirkungsvoll hat es sich in den letzten Jahren bei der Behandlung des übermäßigen Schwitzens (Hyperhidrose) und bei einigen Patienten mit Spannungskopfschmerz und Migräne erwiesen.

Nach der Injektion ist es ratsam, für zwölf Stunden auf anstrengende körperliche Aktivitäten sowie Fingerberührungen und das Auftragen von Make-up im Bereich der Injektionsstellen zu verzichten.

Für zwei Tage sollten Sauna, Sport und Sonnenbäder/Solarium gemieden werden. Durch Schwitzen kann die Durchblutung der behandelten Muskulatur gefördert werden, was möglicherweise den Abbau von Botulinum beschleunigt.  

**Textquelle: DGBT – Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinum – Therapie e.V.**

Behandlungen mit Botulinumtoxin

Botox - 1, 2 oder 3 Zonen

Gezielte Faltenbehandlung für ein frisches und natürliches Erscheinungsbild

Mimische Falten entstehen durch die wiederholte Aktivität unserer Gesichtsmuskulatur und können mit der Zeit auch im entspannten Zustand sichtbar bleiben. Mit Botulinumtoxin können ausgewählte Muskelpartien gezielt entspannt und dadurch mimisch bedingte Falten sichtbar gemildert werden.

Je nach Ihren individuellen Wünschen können eine, zwei oder drei Zonen behandelt werden. Besonders häufig werden Stirnfalten, Zornesfalten und Krähenfüße behandelt. Ziel ist dabei kein starres Erscheinungsbild, sondern ein frischer und erholter Ausdruck unter Erhalt der natürlichen Gesichtszüge.

Mögliche Behandlungszonen:
    • Stirnfalten
    • Zornesfalte
    • Krähenfüße / Augenpartie

Welche Bereiche für Sie geeignet sind und miteinander kombiniert werden können, wird im persönlichen Beratungsgespräch individuell festgelegt.

Fakten:

Nefertiti Lift mit Botox

Für eine definierte Kieferlinie und einen glatteren Hals
Beim Nefertiti Lift wird Botulinumtoxin gezielt im Bereich der Kieferlinie und des Halses eingesetzt. Durch die Entspannung bestimmter Muskelpartien kann die untere Gesichtskontur harmonischer und definierter wirken. Gleichzeitig können sichtbare Halsbänder gemildert werden – für ein natürlich verjüngtes und gestrafftes Erscheinungsbild.

Fakten:

Full Face Botox Behandlung

Ganzheitliche Behandlung für ein harmonisches und natürliches Ergebnis
Auswirkungen des Alterns, Stirnfalten/Zornesfalten, Nasolabialfalten, Hals, Augenringe, Halsfalten. Bei einer Full Face Botox Behandlung werden mehrere Bereiche des Gesichts gezielt aufeinander abgestimmt behandelt. Statt einzelne Falten isoliert zu betrachten, steht das harmonische Gesamtbild im Fokus. Ziel ist ein frisches, entspanntes Erscheinungsbild, ohne die natürliche Mimik zu verlieren. Welche Bereiche behandelt werden, wird individuell anhand Ihrer Wünsche, Gesichtszüge und Mimik festgelegt.
Mögliche Behandlungsbereiche:
  • Stirnfalten
  • Zornesfalte
  • Browlift
  • Krähenfüße
  • Bunny Lines
  • Lip Flip
  • Erdbeerkinn / Kinnentspannung
  • weitere Bereiche nach individueller Beratung
Wie kann eine Full Face Behandlung aussehen?
Ein mögliches Full Face Paket kombiniert beispielsweise Stirn, Browlift, Bunny Lines, Lip Flip und Kinnentspannung. Die Zusammenstellung erfolgt individuell und wird auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Weitere Zonen können ergänzend behandelt und separat berechnet werden.

Fakten:

Brow Lift · Bunny Lines · Gummy Smile · Erdbeerkinn · Lip Flip

Gezielte Botox-Behandlungen für harmonische Gesichtszüge
Auswirkungen des Alterns, Stirnfalten/Zornesfalten, Nasolabialfalten, Hals, Augenringe, Halsfalten. Botulinumtoxin kann gezielt eingesetzt werden, um einzelne Bereiche des Gesichts zu entspannen und das Erscheinungsbild dezent zu optimieren. Je nach individuellen Wünschen und Gesichtszügen wird die Behandlung präzise auf die entsprechende Region abgestimmt.
Brow Lift
Durch die gezielte Behandlung bestimmter Muskelpartien kann die Augenbrauenpartie leicht angehoben werden. Der Blick kann dadurch offener und wacher wirken.
Bunny Lines
Feine Mimikfältchen seitlich des Nasenrückens können durch eine gezielte Muskelentspannung sichtbar gemildert werden.
Gummy Smile
Ist beim Lächeln vergleichsweise viel Zahnfleisch sichtbar, kann Botulinumtoxin die Aktivität der verantwortlichen Muskulatur reduzieren und so zu einem harmonischeren Lächeln beitragen.
Erdbeerkinn
Eine ausgeprägte Muskelaktivität am Kinn kann kleine Dellen und Unebenheiten hervorrufen. Durch die gezielte Entspannung der Kinnmuskulatur kann die Oberfläche glatter und ruhiger erscheinen.
Lip Flip
Beim Lip Flip wird eine geringe Menge Botulinumtoxin gezielt im Bereich der Oberlippe eingesetzt. Dadurch kann sich die Oberlippe beim Lächeln leicht nach außen drehen und optisch etwas voller wirken – ohne zusätzliches Volumen durch einen Filler aufzubauen.

Fakten:

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